Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 196 - 17.10.2016

DGB Südhessen weist Angriff der AfD auf die Darmstädter Polizei scharf zurück

 

Die Vorwürfe gipfeln in dem Satz: „Die Handlungen der Polizei waren eher fremdgesteuert und die zentrale Frage galt mehr dem baldigen Feierabend und weniger der Aufrechterhaltung einer angemeldeten Veranstaltung“. Der DGB stellt fest: „Wir lassen die Polizei nicht von der rechtspopulistischen AfD beleidigen. Die Darmstädter Polizistinnen und Polizisten machen eine sehr engagierte Arbeit und sie üben einen schweren, belastenden und gefahrvollen Beruf aus. Viele arbeiten im Schichtdienst und die meisten schieben einen Riesenberg von Überstunden vor sich her“, machen DGB-Regionsgeschäftsführer Jürgen Planert und Regionssekretär Horst Raupp deutlich. „Die Arbeit der Polizei hat Respekt und Wertschätzung verdient, die Angriffe der AfD auf die Darmstädter Polizei weisen wir scharf zurück. Die Polizei schreitet ein, wenn es dafür Gründe gibt. Eingebildete oder von der AfD frei erfundene Straftaten begründen kein polizeiliches Einschreiten“.

Der DGB begrüßt, dass sich viele Menschen und vor allem sehr viele junge Menschen an der von den Darmstädter Jusos organisierten Protestkundgebung gegen Rassismus beteiligt haben, während zur „Kundgebung“ der AfD gerade mal drei Personen teilgenommen haben: „Die Partei von Frau Petry mag ja vielleicht völkisch sein, das gestehen wir gerne zu, aber sie ist nicht das Volk und das ist auch gut so“, betont der DGB.


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