Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 190 - 13.07.2016

„Hessen braucht einen modernen und leistungsfähigen öffentlichen Dienst!“

DGB Bergstraße will Lohnerhöhungen für alle hessischen Beamten.

Die Beamtenbesoldung wurde von der schwarz-grünen Koalition im Jahr 2015 gar nicht erhöht und soll ab 2016 nur um ein Prozent angehoben werden. Mit dieser Politik verhält sich Schwarz-Grün genauso arbeitnehmerfeindlich wie die schwarz-gelbe Vorgängerregierung. Angesichts sprudelnder Steuereinnahmen fordert der DGB  die zeit- und inhaltsgleiche Übertragung der Tarifergebnisse auf die Beamtinnen und Beamten und ein sofortiges Ende der Kürzungspolitik. Die stellvertretende Kreisvorsitzende des DGB dazu: „Hessen braucht einen modernen und leistungsfähigen öffentlichen Dienst! Gute Bildung und öffentliche Sicherheit sind für die Menschen unverzichtbar – und bezahlbar“.

 

Auch der Hessische Städtetag und der Hessische Landkreistag fordern eine höhere Gehaltserhöhung für die Beamtinnen und Beamten, weil Beschäftigte bereits abwandern, da sie in anderen Bundesländern mehr Geld bekommen. „Hessen ist in der laufenden Tarifrunde 2015/2016 das einzige Bundesland, das den Beamtinnen und Beamten eine Anpassung der Besoldung, die diesen Namen verdient, verweigert“, unterstützt Franz Beiwinkel, Vorsitzender des DGB Bergstraße, die Forderungen der Beschäftigten. „Auch die auf Druck der Arbeitnehmer geplante Lohnerhöhung, die in den letzten Tagen für die mittleren und unteren Lohngruppen in Aussicht gestellt wurde, entspricht nicht der allgemeinen Einkommensentwicklung“.

 

 

„Wir geben 100 Prozent, sie geben 1 Prozent“ ist deshalb das Motto einer DGB-Postkarten -Protestaktion, die die Gewerkschafter im Kreis Bergstraße durchführen.

 

V.i.S.d.P.: DGB Kreis Bergstraße, Franz Beiwinkel, 64646 Heppenheim

DGB Bergstraße Horst Raupp

Auf dem Foto von links nach rechts, Jutta Mussong - Löffler, Franz Beiwinkel, Ute Schmitt.


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