Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 218 - 05.05.2017

Straßenaktion des DGB Lampertheim-Bürstadt zu Rente, Krankenversicherung und Pflege findet viel Zuspruch

In der Fußgängerzone hatten die Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter eine große handbeschriftete Folie mit zugespitzten und provokanten Fragen und Feststellungen zu sozialpolitischen Themen ausgelegt. Viele Passanten blieben stehen, lasen den Text und diskutierten mit den Mitgliedern des DGB-Ortsverbandes. Vorsitzender Michael Dörr war mit der Aktion vollauf zufrieden: „Das neue Konzept war erfolgreich. Es ist uns gelungen, unsere Themen im Wortsinn auf die Straße zu tragen, wir haben viele Menschen erreicht, viele Gespräche geführt und sogar neue Mitstreiter für den DGB-Ortsverband gewonnen. Das freut uns natürlich sehr, ebenso die aktive Unterstützung von Gewerkschaftskollegen aus Heppenheim“.

Der DGB Lampertheim-Bürstadt betont: „Die Sozialwahlen müssen gerade im Vorfeld der Bundestagswahl auch als klares Signal an die Politik genutzt werden. Die Wählerinnen und Wähler können mit ihrer Wahlentscheidung deutlich machen, dass sie die steigende einseitige Belastung der Versicherten durch Arbeitnehmer-Zusatzbeiträge in der Kranken- und Pflegeversicherung ablehnen und dass die Kürzungen bei der Rente ein Ende haben müssen“.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt), der die Aktion vor Ort unterstützte, machte deutlich: „Eine gute Gesundheitsversorgung darf kein Luxus sein und nicht vom Geldbeutel abhängen. Die gesetzliche Krankenversicherung muss wieder hälftig und Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert werden. Wir setzen uns dafür ein, dass Pflege menschlich gestaltet und solidarisch finanziert wird. Und wir wollen, dass die Rente für ein gutes Leben reicht, auch für die heute Jüngeren“. Deshalb müsse der Sinkflug des Rentenniveaus gestoppt, die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Altersversorgung gestärkt und das Rentenniveau wieder deutlich erhöht werden. „Dafür machen sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften stark, bei den Sozialwahlen sowie vor und nach der Bundestagswahl am 24. September 2017“.

 


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