Deutscher Gewerkschaftsbund

24.11.2016
Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit

DGB Hirschhorn bestätigt seinen Vorstand für ein weiteres Jahr

Im Rechenschaftsbericht des Vorstandes konnte Vorsitzender Stefan Riedel auf zahlreiche Straßenaktionen und Veranstaltungen verweisen. Im Mittelpunkt standen der Kampf gegen Lohndumping und den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen, die Unterstützung des Protests gegen die neoliberalen „Freihandelsabkommen“ TTIP und CETA sowie die Auswirkungen des „kommunalen Rettungsschirms“ auf die Hirschhorner Bürgerinnen und Bürger. Höhepunkte waren wiederum die beiden zweitägigen „DGB-Robin-Hood-Aktionen“ auf dem Ritterfest, im letzten Jahr aktiv unterstützt von der Bezirksvorsitzenden des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, und in diesem Jahr durch den Stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Sandro Witt. Mit der Forderung „Gemeinsam für eine

Robin-Hood-Steuer: Umverteilen! Reichtum besteuern! Gerechtigkeit schaffen!“ wurde das Thema soziale Gerechtigkeit „auf die Straße“ getragen.  Darüber hinaus bietet der DGB Hirschhorn im Gewerkschaftsbüro in der Hauptstraße 34 jeden Dienstag in der Zeit von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr Beratungsstunden an. Zwei historisch-politische und kulturelle Stadtführungen mit „Ritter Friedrich“ (Jürgen Waibel) rundeten das Programm ab. Im kommenden Jahr will sich der DGB Hirschhorn stärker mit dem Themenbereich Rechtspopulismus, Rassismus und Neofaschismus auseinandersetzen. Dabei sollen auch Opfer und Täter des historischen Nationalsozialismus nicht vergessen werden.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) stellte die Schwerpunkte und Ziele der gewerkschaftlichen Arbeit für 2017 vor. Im Mittelpunkt stehen die Themen Gute Arbeit, die Stärkung der gesetzlichen Rente, Tarifbindung und Mitbestimmung, handlungsfähiger Staat und Verteilungsgerechtigkeit. Raupp betonte: „Es gibt in Deutschland Manager, die jeden Tag so viel Geld verdienen wie eine Krankenschwester in einem ganzen Jahr. Es ist höchste Zeit für einen grundlegenden politischen Kurswechsel“. Die Wirtschaft haben den Menschen zu dienen und nicht umgekehrt: „Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor den Profitinteressen der Banken und Konzerne. Der Mensch ist wichtiger als der Geldsack“.


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