Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 188 - 07.07.2016

Gemeinsam für soziale Gerechtigkeit

Alarmruf: Der Deutsche Gewerkschaftsbund und die Sozialverbände VdK und Arbeiterwohlfahrt im Odenwaldkreis warnen vor Altersarmut und for-dern eine deutliche Erhöhung des Rentenniveaus

„Mit der geplanten Absenkung des Rentenniveaus auf 43 Prozent produziert die Politik sehenden Auges Altersarmut, die bis weit in die Mitte der Gesellschaft hineinreicht und mit voller Härte gerade die jetzt noch Jüngeren trifft“, machen der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und die Sozialverbände VdK und Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Odenwaldkreis deutlich. Mit einem Alarmruf wenden sich DGB, VdK und AWO an die Öffentlichkeit.

„Wenn jetzt nicht unverzüglich gegengesteuert wird, fallen Millionen Menschen in Altersarmut. Der freie Fall der Rente muss endlich gestoppt, die gesetzliche Rente als zentrale Säule der Alterssicherung muss wieder gestärkt und das Rentenniveau deutlich erhöht werden“, betonen die Kreisvorsitzenden Harald Staier (DGB), Hiltrud Korb (VdK) und Dr. Michael Reuter (AWO) in einer gemeinsamen Stellungnahme. „Wir setzen uns für eine starke und solidarische gesetzliche Rente ein. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen sich darauf verlassen können, dass sie im Alter eine Rente bekommen, die ein Leben in Würde und frei von Armut ermöglicht“.

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) unterstreicht: „Wer für einen Hungerlohn arbeitet, kann davon nicht leben, nicht im Beruf und schon gar nicht später im Rentenalter. Die Gewerkschaften kämpfen für gute Löhne und für gute Renten. Beides gehört zusammen. Gute Löhne und gute Renten - das ist Generationengerechtigkeit“.

AWO, VdK und DGB wollen die Themen Verteilungsgerechtigkeit und Alterssicherung in den Mittelpunkt ihrer Kampagne für die Bundestagwahl im Herbst 2017 stellen.


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