Deutscher Gewerkschaftsbund

31.10.2019

AfD-Veranstaltung in Rüsselsheim. DGB-Rüsselsheim ruft zur Kundgebung am 1.11.2019 auf.

Wir Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter und Unterstützer aus vielen anderen demokratischen Organisationen rufen zu einer Kundgebung am 1.11.2019, um 18.00 Uhr, vor der Stadthalle Rüsselsheim auf, um unsere Sorge und unseren Protest über den Rechtsruck in unserem Land zum Ausdruck zu bringen. Gemeinsam mit vielen demokratischen, gewerkschaftlichen, antifaschistischen, kirchlichen, sozialen und kulturellen Organisationen und Initiativen werden wir deutlich machen, dass die AfD in Rüsselsheim nicht willkommen ist.

 

Damit zeigen wir Verantwortung für den Zusammenhalt in unserer Stadt und unserer Region.

 

Seit ihrer Gründung 2013 hat sich die AfD immer weiter zu einer offen völkisch-nationalistischen Partei radikalisiert. Björn Höcke, der durch eine gerichtliche Entscheidung „Faschist“ genannt werden darf, versucht die Partei zu übernehmen und die AfD noch weiter rechts außen zu positionieren. Die Partei diffamiert demokratische, fortschrittliche und gewerkschaftliche Kräfte ebenso wie Wohlfahrtsverbände und soziale Einrichtungen. Sie treibt die Spaltung unserer Gesellschaft voran und befeuert Hass und Hetze. Die Auswirkungen zeigen sich auch in Gewalt und Terror, wie zum Beispiel in Angriffen auf Flüchtlingsunterkünfte. Nicht zuletzt will sie - und hier sind die Gewerkschaften betroffen – die Mitbestimmung und den Einfluss von Betriebsräten und Gewerkschaften für die Beschäftigten verringern, wenn nicht sogar gänzlich ausschalten.

 

Die Entwicklungen gehen uns alle etwas an!

 

Es ist an der Zeit, dem Vormarsch der extremen Rechten und Rechtsdemagogen entschieden entgegenzutreten, bevor diese noch weiter an Einfluss und Macht gewinnen.

 

Als Gewerkschaften stehen wir für solidarisches Handeln im Wirtschaftsleben und der Gesellschaft und wir stehen auch gerade an der Seite der Menschen, die benachteiligt und ausgegrenzt, diffamiert und bedroht werden. Gemeinsam stehen wir mit vielen Partnern für eine Gesellschaft, in der alle Menschen, unabhängig von Religion, Geschlecht sexueller Orientierung, Herkunft und sozialem Status ohne Verfolgung, Angst und Unsicherheit leben können.

 

Wir setzen dem menschenverachtenden Rassismus, Nationalismus und Chauvinismus der Rechts-demagogen

 

Respekt, Solidarität, Toleranz und Vielfalt in einer gelebten Demokratie entgegen!

 

Dafür versammeln wir uns gemeinsam am 1.11.2019 in Rüsselsheim an der Stadthalle!

 


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