Deutscher Gewerkschaftsbund

07.04.2020

Solidarisch durch herausfordernde Zeiten.

 „Trotz des Gebots, Abstand zu halten, sind die gewerkschaftlichen Grundwerte des Zusammenhalts, der gegenseitigen Unterstützung und der Solidarität gerade in diesen Zeiten unverzichtbar“, so Marius Gunkel (ver.di), Pressesprecher des DGB Lampertheim-Bürstadt. „Der Schutz von Leben und Gesundheit der Menschen hat oberste Priorität. Zugleich muss alles getan werden, um Arbeitslosigkeit zu vermeiden und Beschäftigung zu sichern. Zudem müssen die Krisenlasten fair verteilt werden. Dafür setzen sich der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften aktiv ein“.

DGB-Vorstandsmitglied Nobert Fuchs (IG Metall) betont: „Die Beschäftigten im Gesundheitswesen und in der Pflege, die Kassiererinnen und Kassierer im Supermarkt, die LKW-Fahrerinnen und LKW-Fahrer, die Beschäftigten der Ver- und Entsorgungsbetriebe, die Polizistinnen und Polizisten, die Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Feuerwehr – sie und noch viele mehr verdienen unseren Respekt und unsere Solidarität . Diese Wertschätzung muss sich endlich auch in einer guten tariflichen Bezahlung und guten Arbeitsbedingungen widerspiegeln. Dafür müssen wir uns jetzt alle einsetzen“. Serdar Canoglu (Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft EVG) ergänzt: „Wir begrüßen es, dass die Bundes- und die Landesregierung die Beschäftigten im Einzelhandel, in den Pflegeberufen und im Gesundheitswesen als `systemrelevant´ bezeichnen - diese Auszeichnung haben sie schon lange verdient. Noch besser wäre es, wenn ihnen dieser Status auch noch zugemessen würde, wenn wir die Pandemie überstanden haben. Die Politik muss jetzt rasch dafür sorgen, dass die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die den Laden buchstäblich am Laufen halten, endlich anständig tariflich entlohnt werden.“

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) unterstreicht: „Die Betriebs- und Personalräte, die Gewerkschaften und der DGB arbeiten mit Hochdruck daran, die ökonomischen Auswirkungen der Krise für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer so gut wie irgend möglich abzufedern. Auch und gerade in dieser schwierigen Zeit gilt das 1. Mai-Motto des DGB: „Solidarisch ist man nicht allein!“.

 


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