Deutscher Gewerkschaftsbund

03.04.2020

Der Mensch muss im Mittelpunkt stehen, nicht der Profit. DGB Südhessen setzt auf ein gut ausgebautes öffentliches Gesundheitssystem.

Der DGB Südhessen begrüßt ausdrücklich, dass sich das Klinikum Darmstadt in öffentlicher Trägerschaft befindet: „Nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik waren Krankenhäuser in öffentlicher Hand wichtiger als heute“, betont DGB-Regionsgeschäftsführer Jürgen Planert. „Im Gesundheitswesen muss es um die Menschen gehen, nicht um Gewinne. Für eine gute medizinische Versorgung der Bevölkerung sind ein gut funktionierendes öffentliches Gesundheitswesen und gut ausgestattete Kliniken in öffentlicher Trägerschaft unverzichtbar.“

DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt), der beim DGB Südhessen für den Bereich Gesundheitspolitik verantwortlich ist, bekräftigt: „Für die privaten Klinikkonzerne, die von renditeorientierten Großinvestoren betrieben werden, steht nicht die gesundheitliche Versorgung, sondern der größtmögliche Profit im Mittelpunkt. Krankenhäuser im öffentlichen Eigentum unterliegen der demokratischen Kontrolle und demokratischen Steuerung. Sie dienen der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung und damit dem Gemeinwohl. Das ist der entscheidende Unterschied zwischen privat und öffentlich. Deshalb setzt sich der DGB aktiv für ein starkes und leistungsfähiges öffentliches Gesundheitssystem ein - weil es den Menschen nützt“.

Der DGB Südhessen unterstützt die Forderung der Gewerkschaft ver.di nach deutlich mehr Personal im Gesundheitswesen, einer deutlich besseren Bezahlung und einer durchgreifenden Verbesserung der Arbeitsbedingungen: „Wer für die Gesundheit anderer arbeitet, darf davon nicht selbst krank werden. Die Politik muss aus der Krise lernen und massiv in das öffentliche Gesundheitswesen investieren“.

 


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