Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 524 - 02.12.2021

Gemeinsam für ein soziales, ökologisches und solidarisches Europa.

ODENWALDKREIS. Seit vielen Jahren verbindet die Partnergewerkschaften CGIL Rimini, CSdL San Marino und den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) im Odenwaldkreis eine sehr lebendige und aktive Kooperation. Auf einer gemeinsamen Videokonferenz tauschten sich die Partnergewerkschaften über die Corona-Lage sowie die aktuelle gewerkschaftliche und politische Situation in Italien und Deutschland aus. An der Videokonferenz - der bereits zweiten in diesem Jahr - beteiligten sich viele Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Rimini, San Marino und dem Odenwaldkreis, darunter die Generalsekretärin der CGIL Rimini, Isabella Pavolucci, der neue Generalsekretär der CSdL San Marino, Enzo Merlini sowie die langjährigen ehemaligen Generalsekretäre Graziano Urbinati (Rimini) und Giuliano Tamagnini (San Marino). „Die hohe Beteiligung und die intensive Diskussion unterstreichen die Wichtigkeit und die Bedeutung der grenzüberschreitenden gewerkschaftlichen Zusammenarbeit und zugleich die hohe Wertschätzung unserer über viele Jahre gewachsenen, tiefverwurzelten Partnerschaft und Freundschaft“, betonen DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier (Höchst) und der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt).

„Europa darf nicht den Fehler machen, den Rückwärtsgang einlegen und in Nationalismus und Kleinstaaterei zurückfallen“, so die gemeinsame Feststellung der CGIL Rimini, der CSdL San Marino und des DGB Odenwaldkreis. „Gerade globale Herausforderungen wie Corona und Klimaschutz erfordern mehr internationale Zusammenarbeit und Solidarität. Das gilt auch für die europäische Ebene. Wir müssen Europa sozialer, gerechter, ökologischer und solidarischer machen“. Für die Partnergewerkschaften ist klar: „Ein soziales Europa kann nur ein antifaschistisches Europa sein. Die Gewerkschaften verteidigen die europäische Idee, die Demokratie und die Menschenwürde gegen die neofaschistische Bedrohung“.

CGIL Rimini, CSdL San Marino und DGB Odenwaldkreis betonen: „Wir setzen uns gemeinsam für eine soziale und solidarische Gesellschaft ein, in der der Mensch im Mittelpunkt steht und nicht der Markt. Für die Durchsetzung des notwendigen Politikwechsels sind starke Gewerkschaften, breite soziale Bündnisse und internationale Solidarität unverzichtbar. Nur gemeinsam und solidarisch können die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erfolgreich für ein gutes Leben und für eine bessere Zukunft kämpfen“. DGB-Kreisvorsitzender Harald Staier und DGB-Regionssekretär Horst Raupp unterstreichen: „Mensch und Umwelt müssen Vorrang haben vor Kapital- und Profitinteressen“.


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