Deutscher Gewerkschaftsbund

PM 292 - 11.01.2021

Corona-Lockdown - DGB Bergstraße: Gesundheitsschutz muss oberste Priorität haben.

DGB-Kreisvorsitzender Sven Wingerter (Wald-Michelbach), die Stellvertretende DGB-Kreisvorsitzende Hilde Kille (Heppenheim) und der südhessische DGB-Regionssekretär Horst Raupp (Darmstadt) machen deutlich: „Der Schutz von Leben und Gesundheit hat oberste Priorität. Es geht darum, solidarisch zu handeln und die Infektionszahlen deutlich und dauerhaft zu senken. Dazu können und müssen wir alle beitragen, indem wir unsere Kontakte so weit wie möglich reduzieren. Je schneller es uns gelingt, die Pandemie gemeinsam erfolgreich zu überwinden, umso schneller kann und wird sich das Leben wieder normalisieren“. 

Der DGB Bergstraße appelliert an die Arbeitgeber, Beschäftigte, die nicht zwingend im Betrieb oder in der Verwaltung anwesend sei müssen, mobiles Arbeiten oder Homeoffice zu ermöglichen. Auch dem Arbeitsschutz falle nun eine besondere Bedeutung zu. Schließlich sei nicht in jedem Betrieb Homeoffice oder mobiles Arbeiten möglich: „Viele Beschäftigte halten systemrelevante Bereiche im Gesundheitswesen, in der öffentlichen Sicherheit oder im Einzelhandel aufrecht. Beschäftigte, die weiterhin nicht im Homeoffice arbeiten können, müssen besonders geschützt werden. Die Arbeitgeber sind in der Pflicht, Hygienemaßnahmen und den Arbeits- und Gesundheitsschutz strikt einzuhalten“. Der DGB Bergstraße betont: „Die vom erneuten Lockdown betroffenen Branchen und Unternehmen brauchen jetzt schnelle, wirksame, unbürokratische und ausreichende staatliche Unterstützung. Nur so können Arbeitsplätze gesichert werden“.


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